Fotogalerie

Unser Märitstand im Einsatz


Garten-Stelen modellieren März 2015


Vereinsreise 29.05.2015

Fotos by Marceline Hansen

Die 42 Frauen starteten bei noch etwas verhangenem Himmel Richtung Mittelland! In Büren an der schönen Aare machten wir einen Kaffeehalt im Il Grano, dem ehemaligen Kornhaus direkt am Fluss. Weiter ging‘s bei strahlendem Wetter mit einer eindrücklichen Schifffahrt bis nach Altreu. Im Infozentrum Witi konnten wir spannendes über die lange Geschichte der bekannten Storchenkolonie erfahren. Nach dem Mittagessen im Restaurant zum grünen Aff fuhren wir nach Solothurn in die Verenaschlucht. Die gemütliche Wanderung führte uns durch die geschichtsträchtigen Verenaschlucht bis zu den beiden Kapellen. Zum Schluss genossen wir ein kühles Zvieri unter den Bäumen im Garten des Restaurants Kreuzen. -Christa Brügger-


Kneippen 17.06.2015

Kneippen im Bauerngarten bei Anne-Kathrin Schwab in Niederösch.


Seniorenreise 11.08.2015

Traditionsgemäss haben sich die Seniorinnen und Senioren der Gemeinden Mühlethurnen und Lohnstorf zum halbtägigen Ausflug mit Zvierihalt getroffen.

Die 75 Teilnehmenden und die 4 Begleiterinnen genossen eine abwechslungsreiche Fahrt durchs Thuner Westamt nach Aeschiried. Von dort führte die schmale Bergstrasse ins schöne Suldtal zum Restaurant Pochtenfall. Die zwei Engeloch-Carchauffeure meisterten die heikle Fahrt mit Bravur!

Die Familie Hari hiess uns herzlich Willkommen im gemütlichen Gartenrestaurant. Die Seniorinnen und Senioren genossen ein feines Zvieri nach Wahl. Wer Lust verspürte, unternahm noch ein kleiner Spaziergang Richtung Pochtenfall. - Christa Brügger-


Erbssuppe vom 31.10.2015


Vereinsreise vom 20.05.2016

Reise via Emmental-Schaukäserei Affoltern-Willisau-Luzern


Heilpflanzenspaziergang vom 16. Juni 2016 in Mühlethurnen

Am Donnerstagabend trotzten 10 Frauen und ein Mann dem launischen Frühsommerwetter mit Dauerregen, um mehr zu erfahren über die Heilpflanzen vor der eigenen Haustüre. Geleitet wurde der Spaziergang von der Phytotherapeutin Sandra Breu. Während gut zwei Stunden konnten die TeilnehmerInnen auf einem Rundgang, - vom Volg – Richtung Bühl – zur Gürbe –Gürbebadi – retour zum Café Treff, viel erfahren über die am Wegrand gepflückten Heilkräuter. Die Referentin erklärte von rund 20 verschiedenen Pflanzen deren wissenschaftlich erwiesenen Wirkungseinsätze und schmückte sie teils mit geschichtlichen Anekdoten aus. Die Zusammenarbeit mit der Schulmedizin liegt der ausgebildeten Pflegefachfrau sehr am Herzen. Zu Beginn des Rundgangs entdeckten wir am Wegrand wilde Malven. Als besondere Eigenschaft, wirken sie u.a. reizmildernd bei Mund /Rachenentzündungen. Die frischen Blütenblätter werden in kaltem Wasser eingelegt. Solchen Sud, konnten wir später auch degustieren. Am Gürbeufer erfuhren wir mehr über die Pflanze Mädesüß, bekannt z.B. auch unter dem Namen Wiesengeissbart oder Spier vom lat. Namen Spirea Ulmaria. Dieser ist auch die Ableitung für Aspirin. Vor bald 150 Jahren wurde nämlich in dieser Pflanze die Salizylsäure entdeckt und damit wurde die chemische Herstellung von Aspirin entwickelt. Die Pflanze zeichnet sich aus, durch entzündungshemmende, fiebersenkende und antireumatische Wirkstoffe. Das echte Johanniskraut war am Gürbeufer anzutreffen. In Öl eingelegt z.B., kann es gut verwendet werden bei Hautekzemen. Es ist auch hilfreich bei depressiven Verstimmungen, wofür man aber 2- 3 Wochen Geduld braucht, um Wirkung zu erfahren. Auch dem echten Beinwell mit seinen schönen violetten Blüten begegneten wir. Bekannter wohl unter dem Namen Wallwurz, ein wichtiger Bestandteil für entzündungslindernde Salben, bei Verstauchungen, Prellungen etc. Die Brennnesseln zu Hauf, für viele ein Graus! Doch ein Brennnesseltee bei Blasen/Nierenbeschwerden zeigt gute Wirkung. Auch sonst ist die Pflanze mit ihrem kräftigen leicht süßlichem Geschmack gut in der Küche zu verwerten. Sei dies als Spinatersatz, im Kräuterpesto, Suppe oder im Öl gebratene Blätter als Chips. Wichtig ist beim Zupfen der Pflanzenblätter, dass man sie nur an der Unterseite berührt, damit man nicht mit den beißenden Härchen in Berührung kommt. Die Härchen können dann mit dem Wallholz zerquetscht werden und sind danach für den Genuss kein Problem mehr. Ein Brennnesselpesto angerichtet in Apérogebäck, oder auch den feinen Mädelsüß-Sirup konnten wir später beim gemütlichen Ausklang im Café-Treff auch noch kosten. Sandra Breu konnte die Teilnehmer mit ihrem breiten Wissen begeistern und sensibilisieren. Es ist ein sehr spannendes Gebiet, das über Jahrhunderte weitergegeben wurde und gut, dass es nicht in Vergessenheit gerät. Auch wenn es wohl zeitintensiver ist, als kurz mal zu einer Pille zu greifen. Sie zeigte aber auch auf, dass nicht alle Beschwerden und Krankheiten mit Heilpflanzen behandelt werden können und ein Besuch beim Arzt nicht einfach zu unterlassen sei. In Zukunft werden wir aber gewiss, manch bis anhin vermeintliches Unkraut mit anderen Augen betrachten. Mehr Infos unter: www.heilpflanzentherapie.ch